Tag 5: Mittwoch, der 08.06.2011

Heute fällt das Aufstehen schwer, aber egal.
Der polnische Anteil an der Hohen Tatra beschränkt sich auf den nordöstlichsten Rand dieses Gebirges, der überwiegende Teil gehört zur Slowakai. Hier werden wir diesen Tag verbringen, wir werden das Gebirge in östlicher Richtung umrunden und dann über Popprad Richtung Süden nach Ungarn fahren.
Hier erwischen wir den Rainer bei seiner Lieblingsbeschäftigung dem packen. Irgendwie gibt es immer was zu 'kruscheln', auf alle Fälle ist er in diesen Augenblicken für andere Arbeiten wie Zeltabbau usw. nicht zu haben.






So mit 'kruscheln' ist er jetzt fertig und da das anstrengend war, raucht er jetzt erstmal eine. Aber was muss der Rainer da sehen, der Happe hat das Zelt ja immer noch nicht abgebaut.






Für diese Nacht hatten wir einen richtig schönen Campingplatz, alles hier ist sehr gepflegt und das im südöstlichsten Zipfel Polens.







Hoffentlich ist der Kaffee bald fertig, denn den können wir Heute alle gut gebrauchen. Irgendwie hat der Björn Gestern nicht nur eine Hose gekauft, nein er hat auch noch eine Flasche Becherovka organisiert und die gab's dann noch als 'Gute Nacht Trunk'.





We gesagt, hier ist es echt schön.








Und dann passiert es, im hintersten Eck der Slovakai bleibt die Ducati auf einmal stehen und mach keinen Muckser mehr. Nach längerer Suche findet Markus dann das Problem, es ist eine gebrochene Sicherung. Nicht auszudenken wenn man hier das Mopped wegen eines Cent-Artikels stehen lassen müsste. Die Zuschauer haben sich in der Zwischenzeit eine Brotzeit besorgt und die dann auch verdrückt. Warum der Markus hier nur Reizwäsche trägt hat mit uns nichts zu tun. So schraubt es sich leichter und diverse körperliche Bedürfnisse sind auch besser zu erledigen.

Irgendwann war dann durchs probieren auch die Batterie der Duc leer. Anschieben oder ziehen funktioniert auf der nassen Strasse mit so einer modernen 'Anti-Hopping-Kupplung' auch nicht, also bleibt nur noch Fremdstarten. Ruckzuck werden aus einem Zaun zwei Drähte geschnitten, die werden dann an Rudis Batterie gehtitleen und schon läuft die Duc wieder. Der Björn schüttelt den Kopf und kann es nicht glauben.



Jetzt wo wieder alles funktioniert werden wir uns doch die Stimmung nicht von so einem bisschen Regen verderben lassen.







Irgendwie stehen so Zicken aus Italien nicht auf die Gegebenheiten in der Slowakai. Hoffentlich muss der Rudi dem Markus die Duc nicht nach Hause tragen.







Die Sonne scheint wieder, es ist warm und wir haben eine Eisdiele gefunden und uns einen Kaffee bestellt. Alles ist Bestens, uns irritiert nur ein Polizist der uns dauernd mit seinem Auto umkreist. Irgendwann kommt der Kerl dann auf uns zu und nimmt uns wegen Falschparken 60,00 Euro ab. Die Quittung die wir bekommen ist bestimmt nur Fake.
Die Frage der Eisdielenbesitzerin (auf deutsch) ob wir mit der Polizei Ärger hatten, quittiert der Markus beim bezahlen mit 'No Trinkgeld'.

Weiter geht es dann an mit Kirsch- und Walnussbäumen bestandenen Alleen Richtung Ungarn. Hier haben dann die Nichtraucher auch was von den Rauchpausen, es gibt jede Menge reife Kirschen. Am späten Nachmittag erreichen wir dann die Donau und vor uns steht der mächtige Dom von Estergom.





Wer könnte dieser Ansammlung von müden Kriegern den Einlass verwehren??








Jetzt erstmal entspannen und dann geht's in den Pool, wenn schon mal einer da ist!







Im Nu sind alle frisch geduscht, die Zelte sind aufgebaut und wir machen uns 'ausgehfertig'.







Auch dieser Tag endet wie die anderen Tage vorher, denn wer nichts isst und auch nichts trinkt, der hat auch nichts vom Tag.